Archiv: Februar 2010

Do Feb 25, 2010

"Um-Brüche. Celler Lebensgeschichten"

Am Donnerstag, 4. März, stellt die RWLE-Möller-Stiftung um 18 Uhr im Museums-Café (Bomann-Museum) in Celle eine neue Ausgabe der "celler hefte" vor. In fünf Aufsätzen widmet sich der kleine Band Celler Lebensgeschichten, die tief durch die Umbrüche des letzten Jahrhunderts gekennzeichnet waren.

Unter anderem wird Texttreff-Mitglied Heidrun Uta Ehrhardt Passagen aus ihrem Text "Fünfziger Jahre. Leben nach Norm?" lesen.

Der Eintritt ist frei.

Heidrun Uta Erhardt hat ein geisteswissenschaftliches Studium absolviert. Sie arbeitet als Lektorin, wobei ihre Schwerpunkte auf Gender Studies, Gastrokritik, Medien- und Sozialwissenschaft, Recht und Wirtschaft liegen.


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Wir wünschen viel Spaß bei der Lesung und viele Zuhörer!

Daniela Dreuth am 25. Februar 2010, 08:02 | 0 Trackbacks | Veranstaltungen

Mo Feb 22, 2010

Unternehmen Lyrik: Monatsgedichte im März zum Thema „Süden"

Texttreff-Mitglied Michaela Didyk leitet seit 1999 Lyrikseminare in Deutschland, Österreich und der Schweiz und arbeitet als Autorin und Dozentin. Mit ihrem Unternehmen Lyrik initiiert sie Lyrikprojekte, „um Literatur und Kunst als wichtigen Bestandteil unseres Lebens gesellschaftlich zu verankern".

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© Constanze Wild

Im Folgenden stellt Michaela eines ihrer Projekte vor:

Die „Monatsgedichte“, ein Projekt von Unternehmen Lyrik, gehen nun bereits in die siebte Runde. Bis zum 15. März ist das Thema „Süden“ an der Reihe.
Jurorin ist dieses Mal Ulrike Budde, die sich vielseitig für das Wort engagiert: Bis 2001 war sie als Journalistin (TV/Hörfunk/Print), Übersetzerin, Ausstellungskuratorin und Lektorin tätig. Projekte in Wort und/oder Bild folgen. Die Vielfalt ihrer Arbeit zeigt sich auch in ihren Veröffentlichungen und Auszeichnungen. Ulrike Budde ist Vorsitzende der Autorinnenvereinigung e.V., gehört dem Vorstand des VS München an sowie der Literaturgesellschaft Therese e.V. und dem Freundeskreis des deutschen P.E.N..

Beim Projekt „Monatsgedichte“ sind Lyrikerinnen und Lyriker eingeladen, ausgewählte Gedichte im Internet zu veröffentlichen.
Aus den zunächst in einem geschlossenen Blog vorgestellten Texten wählen pro Mondmonat – also dreizehn Mal im Jahr – wechselnde JurorInnen ein Siegergedicht aus.
Dieses wird im Blog Unternehmen Lyrik publiziert. Eine knappe Stellungnahme des/ der JurorIn und eine Kurzvita des/ der SiegerIn ergänzen diese öffentliche Präsentation. Die Autorenrechte bleiben sowohl im internen Blog wie auch im öffentlichen Blog Unternehmen Lyrik gewahrt.
Mit der Aktion „Monatsgedichte" stützt Unternehmen Lyrik vor allem den Namensaufbau von AutorInnen. Gedichte zu „posten“ und untereinander zu kommentieren, soll zudem den konstruktiven Austausch und die gegenseitige Vernetzung der LyrikerInnen fördern. Im regelmäßigen Wettbewerb mit Aussicht auf Präsentation steht das ästhetisch anspruchsvolle Schreiben im Vordergrund.
Die einzelnen JurorInnen stammen aus dem Literatur- und Kulturbetrieb; sie sind in ihrer Entscheidung unabhängig. Mit dem weit gefächerten Jury-Spektrum sollen durch die vielfältigen Bewertungskriterien auch die unterschiedlichen Schreibstile mehr Chancen erhalten.

Informationen zum Projekt „Monatsgedichte": http://www.unternehmen-lyrik.de/projekte/monatsgedichte/
Unternehmen Lyrik – das Blog: http://blog.unternehmen-lyrik.de/


Andrea Groh am 22. Februar 2010, 22:02 | 0 Trackbacks | Projekte

“Selbstversorgt - Gemüse, Kräuter und Beeren aus dem eigenen Garten” von Heide Haßkerl

In Zeiten ständiger Lebensmittelskandale möchten viele Menschen die Herkunft ihrer Lebensmittel genau kennen. Am einfachsten ist das, wenn man so viel wie möglich im eigenen Garten anbaut. Anfänger stehen dabei jedoch oft vor dem Problem, dass sie Kraut nicht von Unkraut unterscheiden können.

Mit dem Praxisbuch „Selbstversorgt“ wird das pünktlich zu Beginn der kommenden Gartensaison anders. Auf 180 Seiten erklärt Heide Haßkerl Schritt für Schritt was zu tun ist, um aus der Wiese vor dem Haus einen Nutzgarten zu machen. Die richtige Anlage der Beete, die perfekte Bearbeitung der Erde, die Unterschiede zwischen aufkeimenden erwünschten Pflanzen und solchen, die man am besten sofort wieder ausreißt, realistische Angaben zum Zeitaufwand sowie eine Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen machen das Gärtnern zu einem kalkulierbaren Vergnügen mit Erfolgsgarantie. Die vielen Fotos, von Heide Haßkerl selbst aufgenommen, helfen beim Erkennen der Pflanzen.

Anhand von Planbeispielen wird die effiziente Nutzung von kleinen Parzellen, die lediglich eine Größe von 30 oder 50 Quadratmetern aufweisen, praxisbezogen und anschaulich erläutert. Da kann nichts mehr schief gehen! Viele wertvolle Tipps zu Lagerung und Ernte runden das informative Werk ab, so dass auch fortgeschrittene Gartenfreunde es immer wieder gerne zu Rate ziehen werden.

Heide Haßkerl arbeitet seit 1997 als freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte bereits mehrere Sachbücher und zahlreiche Artikel über Gärten, Nutzpflanzen und Hausmittel.

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Heide Haßkerl: Selbstversorgt - Gemüse, Kräuter und Beeren aus dem eigenen Garten
Leopold-Stocker-Verlag, Graz ca 180 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, Hardcover, Preis: 19, 90 € , ISBN 978-3-7020-1263-2, Erscheinungsdatum: März 2010.

Liebe Heide, wir freuen uns mit Dir auf das Erscheinen dieses tollen Ratgebers!

Daniela Dreuth am 22. Februar 2010, 08:02 | 0 Trackbacks | Bücher

Do Feb 18, 2010

Dagmar Wolf dokumentiert ein spektakuläres Tanzprojekt

In Bremerhaven gibt es ein großartiges Schultanzprojekt: Elementanz, eine Choreographie über die vier Elemente. 300 Schüler und Senioren werden sie im März im Großen Haus in Bremerhaven aufführen. Seit Monaten proben zwölf Klassen der Marktschule dafür, parallel erarbeiten drei Seniorengruppen Bewegungsansätze und tänzerische Übungen. Jetzt im Februar ist die heiße Phase der Vorbereitung, denn jetzt müssen alle Gruppen zusammenfinden.

Die Proben, die Gruppendynamik, die künstlerischen und pädagogischen Prozesse beobachtet, dokumentiert und evaluiert das Texttreff-Mitglied Dagmar Wolf. Am Ende wird sie ein Buch über das Projekt geschrieben haben, in dem jeder alles darüber nachlesen kann. Dagmar hat in Köln Sport mit Schwerpunkt Tanz und Bewegungstheater studiert, weshalb sie sich auch als Journalistin immer wieder mit "bewegten" Themen befasst.

Wir sind gespannt auf die Dokumentation!

Die Aufführung ist am 9. und 10. März zu sehen. Weitere Infos:
http://hanfgarn.de/tapstblog/?p=121

Gudrun Sonnenberg am 18. Februar 2010, 22:02 | 0 Trackbacks | Projekte

Männer! Frauen! Gaby Barg schreibt über 66 schlechte Angewohnheiten der Männer und 3 ½ Kritikpünktchen bei Frauen

War der Tag bescheiden, das Wetter mies, die Arbeit nervraubend? Dann am Abend ab aufs Sofa mit einer Tasse Tee und einem Buch. Zum Beispiel diesem: "Aber ich hör dir doch zu! 66 schlechte Angewohnheiten der Männer". 66 sind ja nun eine ganze Menge, wie kommt man nur darauf? So:

Als ich eines Abends nach einem wunderschönen romantischen Spielfilm schon Muskelkater im Bauch hatte vom vielen "Ksch-ksch"-Zischen, damit Hasi mit dem aufhört, was er beim Fernsehgucken immer so macht, beschloss ich spontan, ein Buch über die schlechten Angewohnheiten der Männer zu schreiben, und ich fing an, darüber nachzudenken, wie viele mir wohl einfallen würden. Bevor ich mit Hasi zusammenkam, war ich schon zwei Mal verheiratet und hatte noch eine langjährige Beziehung, da kommt natürlich im Laufe der Jahre ein Haufen "Material" für ein solches Buch zusammen. Nach drei Minuten war ich zu Hasis blankem Entsetzen schon bei 46 schlechten Angewohnheiten – und guter Dinge, dass mir noch mehr einfallen würden.

Dieses Zitat aus dem Vorwort des Buches liefert einen guten Vorgeschmack auf die folgende Lektüre: Man kommt nicht umhin zu schmunzeln, garantiert! Das Schöne ist, dass Gaby Barg, Texttreff-Mitglied seit 2005, nicht bemüht witzig schreibt, es liegt ihr im Blut. Das lässt sich auch in ihrem Blog "Ketchup" bestens verfolgen.

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Damit die Männer auch etwas zu lachen haben, gibt es noch "Schuhtick? Ich doch nicht! 3 ½ nicht ganz so gute Angewohnheiten der Frauen". Man merkt schon, dass es der Autorin nicht gerade leicht gefallen ist, überhaupt schlechte Angewohnheiten von Frauen zu finden...

Gaby Barg ist Jahrgang 1959, seit 2003 arbeitet sie als Texterin, Lektorin und Autorin. Beide Bücher sind 2009 im Eichborn-Verlag erschienen. Weiter viel Erfolg damit, liebe Gaby!

Andrea Groh am 18. Februar 2010, 09:02 | 0 Trackbacks | Bücher

Di Feb 16, 2010

Marketingwissen zum Herunterladen: "Handbuch Kundennutzen", herausgegeben von Kerstin Hoffmann

PR-Doktor Kerstin Hoffmann rief im vergangenen Jahr zu einer Blogparade zum Thema Kundennutzen auf. Bei einer Blogparade schreibt jeder, der sich zu dem Thema äußern möchte, einen Beitrag in seinem eigenen Blog und verlinkt diesen dann mit dem Blog des Initiators. Zahlreiche Blogger-Kollegen folgten dem Aufruf, darunter auch weitere Textinen wie Biggi Mestmäcker, Heide Liebmann und Elke Fleing.

Dieses geballte Wissen wurde nun zu einem E-Book zusammengestellt. Das HANDBUCH KUNDENNUTZEN. Erfolgreich verkaufen und vermarkten enthält 39 Beiträge von Kommunikationsfachleuten, Trainern und Unternehmern.

„Bevor man überhaupt über Medien, Maßnahmen, Texte oder Kampagnen spricht, braucht man … den Kundennutzen, den das Unternehmen bietet“, schreibt Kerstin Hoffmann in der Einleitung. Von der richtigen Ansprache der Zielgruppe über Leistungsbeschreibungen auf der Homepage bis zu den geheimen Wünschen der Kunden, das Handbuch Kundenutzen hilft jedem Unternehmer, seine Kunden besser kennenzulernen und somit besser werben zu können.

Und hier kann man das Buch kostenlos herunterladen.

Kerstin Hoffmann ist promovierte Germanistin und gelernte Journalistin. Sie berät Unternehmen und Institutionen in klassischer Werbung und PR sowie in Social-Media-Strategien, gibt Seminare und hält Vorträge. Zudem schreibt sie als Fachautorin über Kommunikation und PR.

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Einen herzlichen Glückwunsch zu dieser gelungenen Aktion an Kerstin und alle anderen beteiligten Textinen!

Daniela Dreuth am 16. Februar 2010, 19:02 | 0 Trackbacks | Bücher

Mo Feb 15, 2010

Frisch gedruckt: "Nix wie raus!" von Bärbel Oftring

Texttreff-Mitglied Bärbel Oftring hat in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) ein Buch herausgebracht, dessen Titel zugleich das Motto für seine Leser sein soll: "Nix wie raus!". Der Anlass des Buches ist das 111-jährige Jubiläum des NABUs, und so gibt es 111 Tipps, was man in Wald, Wiese und Feld im Laufe des Jahres alles entdecken, aber auch zu Hause spielen kann: Ostereier mit natürlichen Mitteln färben im Frühling, ein Hummelnest aufspüren im Sommer, Vogelfutter selbst machen im Herbst und einen Weihnachtsbaum fällen im Winter. Die Tipps sind kurz und knackig und mit zahlreichen Bildern illustriert.

Bärbel Oftring ist Diplom-Biologin und hat schon zahlreiche Sachbücher für Kinder zum Thema Natur veröffentlicht.

Foto von Bärbel Oftring

Zum Buch gibt es am 13. März 2010 bei der Münchener Bücherschau eine aktive Lesung mit Naturerkundung, bei der Bärbel Oftring mit Kindern und Familien zusammen durch den Englischen Garten schlendern, erzählen und Passagen aus "Nix wie raus" lesen wird. (Link zur Veranstaltung)

Herzlichen Glückwunsch zum neuen Buch, liebe Bärbel!

Bärbel Oftring: Nix wie raus!
Kosmos, 2010
9,95 Euro

Andrea Groh am 15. Februar 2010, 14:02 | 0 Trackbacks | Bücher

Do Feb 04, 2010

Auszeichnung für Carmen Winters Schreibwerkstatt "Tätersprache - Opfersprache"

Der Texttreff freut sich mit der wortstarken Carmen Winter, deren Schülerprojekt "Tätersprache - Opfersprache" am 28. Januar 2010 in Breslau mit dem Jugendpreis des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW) ausgezeichnet wurde.

Gemeinsam mit der polnischen Schriftstellerin Exa Andrzejewska hatte Carmen Winter im April 2009 für sieben deutsche und fünf polnische Jugendliche eine Schreibwerkstatt in Auschwitz geleitet. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Modellprojekt "kunst-raum-erinnerung" des Bildungsverbundes Internationale Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen. In Auschwitz hatten sich die zwölf Jugendlichen unter Anleitung der beiden Autorinnen mit der Geschichte des Konzentrationslagers und dessen Sprache auseinandergesetzt und in eigenen Prosa- und Lyriktexten verarbeitet.

Der Jugendpreis des DPJW wird alle drei Jahre verliehen; in diesem Jahr steht er unter dem Motto "Erinnerung bewahren". "Ohne die Kenntnis der Vergangenheit kann man die Gegenwart nicht verstehen", begründete DPJW-Geschäftsführer Pawel Moras das Motto.

Wir gratulieren Texttreff-Mitglied Carmen Winter und ihrer Partnerin Exa Andrzejewska für die Anerkennung ihres Engagements und ihres Beitrags, Geschichte zu verstehen, künstlerisch zu verarbeiten und folgenden Generationen nachdrücklich zu vermitteln. Eine tolle Auszeichnung für ein tolles Projekt!


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Julia Dombrowski am 04. Februar 2010, 00:02 | 0 Trackbacks | Preise und Auszeichnungen