Archiv: Juni 2010

Mi Jun 30, 2010

Schleswig-Holstein und Berlin: Zwei Reiseführer von Gudrun Maurer

Texttreff-Kollegin Gudrun Maurer flossen innerhalb weniger Monate gleich zwei Reiseführer aus der Feder. Im Februar erschien "Schleswig-Holstein. Nordseeküste und Inseln", in diesem Monat folgte eine Neuauflage von "Berlin. MM-City".

Bild-Alternativtext fehlt

Im vergangenen Jahr wurde das schleswig-holsteinische Wattenmeer zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt. Dies könnte ein Anlass sein, (wieder) einmal über einen Urlaub in einer der beliebtesten deutschen Ferienregionen nachzudenken. Ob für Kultur-, Familien-, Entspannungs- oder Aktivurlaub, der Reiseführer von Gudrun Maurer gibt aktuelle Tipps für die gesamte Küstenregion inklusive aller Inseln und Halligen sowie das Hinterland. Dabei kommen Hintergrundinformationen über Geschichte und kulturelle Besonderheiten ebensowenig zu kurz wie Hinweise auf die besten Locations zum Einkaufen, Übernachten oder Ausgehen. Das umfassende Karten- und Bildmaterial hilft bei der Planung.

Bild-Alternativtext fehlt

Leseprobe: http://www.michael-mueller-verlag.de/xtras/pdf/schleswig-holstein_leseprobe_1.pdf

Gudrun Maurer, Schleswig-Holstein. Nordseeküste und Inseln, 264 Seiten, 1. Auflage 2010, 15,90 EUR, ISBN 978-3-89953-562-4

Auch für Berlinreisende hält Gudrun Maurer eine Menge aktueller Informationen bereit: Vor kurzem erschien die 5. Auflage des kompakten Reiseführers "Berlin" in der Reihe "MM-City" des Michael Müller Verlags. In 10 Spaziergängen kann der Besucher bekannte und weniger bekannte Ecken der Hauptstadt entdecken. Tipps für Ausflüge in die Umgebung, beispielsweise nach Potsdam, runden die Beschreibung ab. Dank der zahlreichen Empfehlungen für Übernachtungs-, Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten und dem umfangreichen Kartenmaterial steht einem rundum gelungenen Ausflug nach Berlin nichts mehr im Wege.

Bild-Alternativtext fehlt

Leseprobe: http://www.michael-mueller-verlag.de/xtras/pdf/berlin_city_leseprobe_1.pdf

Maurer, Gudrun, Berlin. MM-City, 264 Seiten mit herausnehmbarer Karte (1:17.500), 5. Auflage 2010, 14,90 EUR, ISBN 978-3-89953-519-8

Daniela Dreuth am 30. Juni 2010, 08:06 | 0 Trackbacks | Bücher

Di Jun 15, 2010

Neuauflage des Nachschlagewerkes von Ines Balcik

Texttreff-Mitglied Ines Balcik ist Lektorin für Wirtschafts- und Werbetexte und Redakteurin für Sachbücher. Ihre umfassenden Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung und Grammatik brachte sie, zusammen mit dem Autor Klaus Röhe, zu Papier. Die erste Ausgabe des Buches „Deutsche Grammatik und Rechtschreibung. Alle wichtigen Regeln – einfach und verständlich“ erschien im Jahr 2004. Eine gründliche Überarbeitung des Grundlagenwerkes erfolgte im Jahr 2006 im Zuge der Rechtschreibreform.

Bild-Alternativtext fehlt

Nun gibt es in diesem Jahr erneut eine erweiterte Neuausgabe. Das Buch enthält alle wichtigen Regeln zu Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Es dient als unentbehrliches Nachschlagewerk für alle, die mit Sprache arbeiten oder die Sprache lernen.

In ihrem Sprachblog zeigt Ines an sprachlichen Schnitzern aus Internet oder Zeitung die Tücken und die Vielfalt der deutschen Sprache und zeigt, wie notwendig Lektorat und Korrektorat für gute Texte sind.

Katrin Zinoun am 15. Juni 2010, 13:06 | 0 Trackbacks | Bücher

Mi Jun 02, 2010

DeLiA-Preis 2010 für Texttreff-Mitglied Lena Falkenhagen

Lena Falkenhagen hat Germanistik und Anglistik studiert, als freie Lektorin gearbeitet und schließlich das Schreiben zum Beruf gemacht. Sie ist Autorin phantastischer und historischer Romane. Ihr zweiter historischer Roman, "Die Lichtermagd", erschien 2009. Für ihn hat Lena Falkenhagen am 29. Mai 2010 den DeLiA-Preis erhalten.

Bild-Alternativtext fehlt

Wir haben Texttreff-Mitglied Tanja Schumacher gebeten, ein paar Worte zu Lena und ihrem Preis zu schreiben, hier sind sie:

"Lena aus Hannover hat gewonnen! Nein, nicht den Grand-Prix – den hat eine andere Lena aus Hannover gewonnen. Lena Falkenhagen, die Schriftstellerin und Texttreff-Frau aus Hannover, hat am 29. Mai 2010 den 1. Preis beim DeLia 2010 gewonnen!
Es scheint etwas Kosmisches gewesen zu sein, dass Lenas aus Hannover besonders an diesem letzten Samstag im Mai 2010 vom launischen Glücksgott begünstig waren. Wobei das mit Glück bei Lena Falkenhagen wenig zu tun hat, denn ihr Roman 'Die Lichtermagd' wurde schließlich von Schriftstellerkollegen ausgezeichnet, und die lassen sich nur durch eine wirklich gute Geschichte beeindrucken.
Lena Falkenhagen erhielt vom Verein zur Förderung deutschsprachiger Liebesromanliteratur e.V. den Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Vorjahres. In der Begründung der Jury dazu heißt es: 'In ihrem Roman Die Lichtermagd breitet Lena Falkenhagen ein grandioses Panorama mittelalterlichen Lebens vor den Leserinnen und Lesern aus. Hass und Gier, aber auch Liebe und Hoffnung werden anhand des Schicksals Luzindes in meisterlicher Weise beschrieben. Es ist eine Geschichte, die von Anfang an fesselt und keinerlei Langeweile kennt. Besonders beeindruckend ist dabei auch die Sprachgewalt der Autorin, mit der sie den einzelnen Gruppierungen in diesem Roman einen einzigartigen Ausdruck gibt. Ein faszinierendes Frauenschicksal aus dem mittelalterlichen Nürnberg.'
Und ich kann der Jury nur zu ihrer Entscheidung gratulieren, denn auch ich habe den Roman verschlungen."

Bild-Alternativtext fehlt
Dr. Albert Wagner von der VKB Bank Linz, in der Mitte Lena Falkenhagen, rechts Sophia Farago, die Organisatorin der Delia-Tage

Zu guter Letzt soll noch die Preisträgerin selbst zu Wort kommen, Lena Falkenhagen:

"Ich erfuhr erst über die Gratulation einer Kollegin, als mein Buch aus den 86 Einsendungen unter die 9 nominierten Bücher kam, dass meine 'Lichtermagd' überhaupt vom Verlag für den Delia-Preis 2010 vorgeschlagen worden ist. Allein über diese Ehrung habe ich mich schon sehr gefreut. Ich buchte gleich den Flug nach Linz und das Hotel und begann die Suche nach einem Abendkleid für die Gala.
Als ich erfuhr, dass auch Charlotte Thomas' 'Die Liebenden von Sankt Marco' unter den Nominierten war, wusste ich genau, dass ich nicht gewinnen würde. 'So viele Leserinnen und Leser können sich nicht irren', dachte ich. Dieses 'Wissen' hatte den schönen Nebeneffekt, dass ich nicht aufgeregt war.
Der Verdacht, dass 'Die Lichtermagd' vielleicht doch eine Chance hätte, kam mir bei dem umwerfenden Urteil der Jury, bestehend aus Iny Lorenz, Petra Schier und Brigitta D'Orazio. Trotzdem habe ich es zuerst kaum glauben wollen, als der erste Preis verkündet werden sollte und mein Name aufgerufen wurde.
Mir zeigt die Wahl eines historischen Romans mit jüdisch-deutscher Thematik zum Liebesroman 2010, dass auch ernste Themen gewürdigt werden, und das freut mich sehr. Die Liebe darf dabei natürlich nie zu kurz kommen.
Ich bedanke mich noch einmal bei allen Beteiligten, die diesen Preis möglich gemacht haben, allen voran Sohpia Farago, der Jury und den Delia-Damen und –Herren, denn tatsächlich gibt es in Deutschland zu wenig Preise, die belletristische Bücher ehren. Ich finde es ein Unding, dass die wenigsten SchriftstellerInnen von ihrer Arbeit tatsächlich leben können.
Und um auch diese Klammer zu schließen: Das passende Abendkleid fand ich leider erst am Tag nach der Gala in Linz..."

Mehr Informationen zur "Lichtermagd" gibt es auf der Website der Autorin.

Aus dem Texttreff nochmals herzlichen Glückwunsch, liebe Lena!

Andrea Groh am 02. Juni 2010, 23:06 | 0 Trackbacks | Preise und Auszeichnungen