Archiv: Februar 2011

Mi Feb 23, 2011

Müttergefühle und Weicheier: Ulrike Hartmann in TV-Diskussion

Im Fernsehen, über das es sich immer gut meckern lässt, kommt auch mal was Interessantes. Zum Beispiel am kommenden Freitag, dem 25. Februar 2011. Da debattiert um 22 Uhr im SWR Fernsehen das "Nachtcafé" über die Frage, wie streng Eltern sein müssen oder sollen. "Generation Weichei – wie viel Disziplin ist richtig?", lautet der Titel der Sendung.

Zu den Gästen gehört – jetzt kommt's – Ulrike Hartmann aus den Reihen des Texttreffs. Sie hat, wie unlängst hier gebloggt, das Buch "Mutterschuldgefühle" verfasst, in dem sie gegen den Leistungsanspruch an Mütter zu Felde zieht.

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Weitere Gäste der Runde sind Ex-Internatsleiter Bernhard Bueb, die Mütter Dr. Astrid Nelke und Sabine Göwert, der Erziehungswissenschaftler Professor Peter Fauser und der Ex-Schüler Philip Blank. Der Moderator heißt Wieland Backes.

Unser Tipp: Unbedingt einschalten! – Oder etwas später die Sendung in der SWR Mediathek anschauen.

Gudrun Sonnenberg am 23. Februar 2011, 22:02 | 0 Trackbacks | Veranstaltungen

Preis für Kindergeschichte

Um ihren dreijährigen Geburtstag würdig zu begehen, hat die Kinderzeitschrift Gecko einen kleinen Geschichtenwettbewerb ausgelobt. Den zweiten Preis hat unsere Kollegin Judith Burger gewonnen, Texterin und Autorin aus Leipzig. Wir gratulieren!

Die Geschichte, die so erfolgreich war, heißt "Herr Wosche" und soll im kommenden Jahr in Gecko erscheinen.

Gudrun Sonnenberg am 23. Februar 2011, 22:02 | 0 Trackbacks | Preise und Auszeichnungen

Petra A. Bauer im Radiointerview

Dieser Hinweis kommt kurz vor knapp, doch besser spät als nie: Petra A. Bauer aus dem Texttreff ist im Radio zu hören. Und zwar am Donnerstag morgen (24. Februar 2011) um 9 Uhr. Da geht es bei Radio Teddy um das Thema "Mütter zurück in den Beruf". Radio Teddy ist ein Berliner Kindersender, der vormittags eine Elternsendung hat. Petra A. Bauer ist eine Berliner Autorin, die Krimis schreibt, aber auch über berufstätige Mütter publiziert hat.

Wer das Radio-Teddy-Interview mit ihr nicht live zu hören schafft, kann auf Petra A. Bauers youtube-Kanal hören, was sie zu sagen hat.

Gudrun Sonnenberg am 23. Februar 2011, 21:02 | 0 Trackbacks | Veranstaltungen

Mi Feb 16, 2011

Petra Busch für Friedrich-Glauser-Preis nominiert

Der erste Krimi, und dann gleich eine Preisnominierung: Das ist mal ein tolles Debut. Mit "Schweig still, mein Kind" hat Texttreff-Mitglied Petra Busch es geschafft, für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert zu werden - passenderweise in der Sparte "Debut". Die Glauser-Preise sind Autorenpreise für Kriminalromane. Sie werden in drei Sparten vergeben, in denen jeweils fünf Autoren nominiert sind.

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Der Tatort für die Preisverleihung ist die "Criminale", das größte deutschsprachige Krimifestival. Es findet dieses Jahr zum 25. Mal statt, und zwar vom 4. bis 8. Mai 2011. Die Preise werden am Samstagabend, also am 7. Mai, verliehen, und zwar auf der Abschlussgala, dem "Tango Criminale" in der Kaiser-Friedrich-Halle in Mönchengladbach. Die Preisverleihung ist übrigens öffentlich! Sowieso lohnt sich der Besuch des ganzen Festivals - es nehmen 280 KrimiautorInnen teil, und es werden mehr als hundert Lesungen stattfinden. Petra Busch liest auch, am Freitagabend (6. Mai), zusammen mit Brigitte Glaser.

Petra Busch ist freie Texterin und Journalistin. Sie schreibt Kurzthriller und ist Herausgeberin einer Krimianthologie.

Gudrun Sonnenberg am 16. Februar 2011, 20:02 | 0 Trackbacks | Preise und Auszeichnungen

Schreibwerkstatt mit Carmen Winter

Texttreff-Mitglied Carmen Winter führt ab Samstag, dem 19. Februar, regelmäßig eine Schreibwerkstatt auf der Burg Beeskow in Brandenburg durch. Carmen hat uns einige Fragen zu ihrem Projekt beantwortet.

Wann wird deine Schreibwerkstatt stattfinden und für wen ist sie gedacht?

Die Schreibwerkstatt findet zum ersten Mal am Samstag, dem 19. Februar statt und dann, mit Ausnahme von Juli und August, immer am dritten Samstag im Monat. Sie ist vor allem für Jugendliche gedacht, die gern schreiben, besser werden wollen und sich mit Gleichgesinnten austauschen wollen.

Wie bist du dazu gekommen, eine Schreibwerkstatt zu leiten?

Ich bin als Kind und Jugendliche selbst in den Genuss von Schreibwerkstätten gekommen. Vor etwa 15 Jahren ergab sich dann die Möglichkeit für mich, Schreibwerkstätten zu leiten und ich habe mit Freude zugesagt.

Wie läuft so eine Schreibwerkstatt ab?

Es gibt im Grund zwei wichtige Elemente: Wir lesen Texte vor, die mitgebracht wurden und zu denen der Autor die Reaktion der Zuhörer wissen will. Diese Texte diskutieren wir auch, wobei es weniger um ein Urteil geht, vielmehr um hilfreiche Rückmeldungen zum Text. Das zweite Element ist das Schreiben vor Ort, der spielerische Umgang mit dem Wort. Dazu gebe ich dann einen Impuls (Text, Bild, Musik, Geruch, Gegenstand usw.). Auch diese Texte werden vorgelesen, es kann eine Rückmeldung geben, aber da sie ganz frisch geschrieben sind, ist Zurückhaltung angesagt.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die bleiben erst einmal bei den Autoren. Wenn wir eine Sammlung von Texten mit hoher Qualität haben, können wir über eine Veröffentlichung in Form einer Lesung oder einer Broschüre nachdenken.

Was gefällt dir persönlich daran, eine Schreibwerkstatt zu leiten?

Ich höre sehr, sehr viele Geschichten.

Katrin Zinoun am 16. Februar 2011, 19:02 | 0 Trackbacks | Projekte