Mittwoch, 02. Juni 2010

DeLiA-Preis 2010 für Texttreff-Mitglied Lena Falkenhagen

Lena Falkenhagen hat Germanistik und Anglistik studiert, als freie Lektorin gearbeitet und schließlich das Schreiben zum Beruf gemacht. Sie ist Autorin phantastischer und historischer Romane. Ihr zweiter historischer Roman, "Die Lichtermagd", erschien 2009. Für ihn hat Lena Falkenhagen am 29. Mai 2010 den DeLiA-Preis erhalten.

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Wir haben Texttreff-Mitglied Tanja Schumacher gebeten, ein paar Worte zu Lena und ihrem Preis zu schreiben, hier sind sie:

"Lena aus Hannover hat gewonnen! Nein, nicht den Grand-Prix – den hat eine andere Lena aus Hannover gewonnen. Lena Falkenhagen, die Schriftstellerin und Texttreff-Frau aus Hannover, hat am 29. Mai 2010 den 1. Preis beim DeLia 2010 gewonnen!
Es scheint etwas Kosmisches gewesen zu sein, dass Lenas aus Hannover besonders an diesem letzten Samstag im Mai 2010 vom launischen Glücksgott begünstig waren. Wobei das mit Glück bei Lena Falkenhagen wenig zu tun hat, denn ihr Roman 'Die Lichtermagd' wurde schließlich von Schriftstellerkollegen ausgezeichnet, und die lassen sich nur durch eine wirklich gute Geschichte beeindrucken.
Lena Falkenhagen erhielt vom Verein zur Förderung deutschsprachiger Liebesromanliteratur e.V. den Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Vorjahres. In der Begründung der Jury dazu heißt es: 'In ihrem Roman Die Lichtermagd breitet Lena Falkenhagen ein grandioses Panorama mittelalterlichen Lebens vor den Leserinnen und Lesern aus. Hass und Gier, aber auch Liebe und Hoffnung werden anhand des Schicksals Luzindes in meisterlicher Weise beschrieben. Es ist eine Geschichte, die von Anfang an fesselt und keinerlei Langeweile kennt. Besonders beeindruckend ist dabei auch die Sprachgewalt der Autorin, mit der sie den einzelnen Gruppierungen in diesem Roman einen einzigartigen Ausdruck gibt. Ein faszinierendes Frauenschicksal aus dem mittelalterlichen Nürnberg.'
Und ich kann der Jury nur zu ihrer Entscheidung gratulieren, denn auch ich habe den Roman verschlungen."

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Dr. Albert Wagner von der VKB Bank Linz, in der Mitte Lena Falkenhagen, rechts Sophia Farago, die Organisatorin der Delia-Tage

Zu guter Letzt soll noch die Preisträgerin selbst zu Wort kommen, Lena Falkenhagen:

"Ich erfuhr erst über die Gratulation einer Kollegin, als mein Buch aus den 86 Einsendungen unter die 9 nominierten Bücher kam, dass meine 'Lichtermagd' überhaupt vom Verlag für den Delia-Preis 2010 vorgeschlagen worden ist. Allein über diese Ehrung habe ich mich schon sehr gefreut. Ich buchte gleich den Flug nach Linz und das Hotel und begann die Suche nach einem Abendkleid für die Gala.
Als ich erfuhr, dass auch Charlotte Thomas' 'Die Liebenden von Sankt Marco' unter den Nominierten war, wusste ich genau, dass ich nicht gewinnen würde. 'So viele Leserinnen und Leser können sich nicht irren', dachte ich. Dieses 'Wissen' hatte den schönen Nebeneffekt, dass ich nicht aufgeregt war.
Der Verdacht, dass 'Die Lichtermagd' vielleicht doch eine Chance hätte, kam mir bei dem umwerfenden Urteil der Jury, bestehend aus Iny Lorenz, Petra Schier und Brigitta D'Orazio. Trotzdem habe ich es zuerst kaum glauben wollen, als der erste Preis verkündet werden sollte und mein Name aufgerufen wurde.
Mir zeigt die Wahl eines historischen Romans mit jüdisch-deutscher Thematik zum Liebesroman 2010, dass auch ernste Themen gewürdigt werden, und das freut mich sehr. Die Liebe darf dabei natürlich nie zu kurz kommen.
Ich bedanke mich noch einmal bei allen Beteiligten, die diesen Preis möglich gemacht haben, allen voran Sohpia Farago, der Jury und den Delia-Damen und –Herren, denn tatsächlich gibt es in Deutschland zu wenig Preise, die belletristische Bücher ehren. Ich finde es ein Unding, dass die wenigsten SchriftstellerInnen von ihrer Arbeit tatsächlich leben können.
Und um auch diese Klammer zu schließen: Das passende Abendkleid fand ich leider erst am Tag nach der Gala in Linz..."

Mehr Informationen zur "Lichtermagd" gibt es auf der Website der Autorin.

Aus dem Texttreff nochmals herzlichen Glückwunsch, liebe Lena!

# | Andrea Groh am 02.06.10 | 0 Comment/s (346) | Druck | Mail
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Mittwoch, 31. März 2010

Jurorin sein: Ein Blick hinter die Kulissen eines Schreibwettbewerbs

In einer Jury sein, Jurorin sein – wie kommt man dazu, wie ist das, macht das Spaß? TT-Blog hatte die Gelegenheit, gleich drei Jurorinnen eines Schreibwettbewerbs danach zu fragen. Die Texttreff-Fachfrauen Ines Balcik, Heike Schmidt-Abidi und Julia Dombrowski waren in der Jury des Schreibwettbewerbs für Kinder und Jugendliche auf Kandil.de, über den hier bereits berichtet wurde. Fragen und Antworten, los gehts:

Welche Vorgeschichte hat dieser Wettbewerb?

Ines Balcik: Vor zehn Jahren gab ich das erste Mal mit Schokolade gefüllte Ramadankalender für Kinder heraus. Damals überschnitten sich Adventszeit und Ramadan. Mit den Kalendern wollte ich ursprünglich nur meinen eigenen Kindern ihre türkisch-islamische Seite schmackhaft machen im wahrsten Sinne des Wortes. Aus dieser Idee entwickelte sich das Informationsportal Kandil.de, das dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert.
In den Medien wird sehr viel über Integration geschrieben. Der Schreibwettbewerb enstand aus der Idee heraus, jungen Menschen direkt eine Stimme zu geben und zu erfahren, was ihnen am Herzen liegt.

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Wie ist Euer Resümee?

Ines Balcik: Ich war sehr gespannt, wie viele Einsendungen überhaupt kommen würden. Zunächst gingen die Beiträge nur zögerlich ein. In den letzten Tagen kamen noch einmal richtig viele Beiträge. Zu der Zeit war ich im Urlaub und Julia Dombrowski, die die Eingangsbestätigungen verschickte, hatte richtig viel Arbeit damit.
Sehr gefreut habe ich mich über die große Bandbreite der Beiträge: Manche schreiben über Fantastisches, andere über ihre Zukunftsängste, über Freundschaft, Alltag oder Fremdheit, um nur einige Themen zu nennen. Sachliches, Philosophisches, Unterhaltsames, Lyrisches – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Und genau das war das Problem für die Jury: Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so schwierig sein würde, die Gewinner auszuwählen. Für mich hat jeder Text seine ganz eigene Schönheit. Letztlich musste ich als Mitglied der Jury erkennen, dass unsere Auswahl sehr subjektiv ist, so sehr wir uns auch um objektive Bewertungskriterien bemüht haben. Darin liegt eine große Verantwortung den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gegenüber, das ist mir sehr bewusst.
Ich sehe jetzt TV-Sendungen, in denen junge Leute durch eine Jury bewertet werden, mit ganz anderen Augen.

Heike Schmidt-Abidi: Als Ines Balcik mich fragte, ob ich Lust hätte, Jurymitglied zu werden, habe ich mich riesig gefreut. Ich habe selbst als Kind gerne Geschichten geschrieben und war sehr neugierig darauf, wie junge Menschen das heute tun, welche Themen sie bewegen, wie sie sich ausdrücken, welche Ideen sie haben.
Allerdings hätte ich es mir nicht so schwierig vorgestellt, die Wettbewerbsbeiträge zu beurteilen. Natürlich gab es welche, zu denen ich leichter einen Zugang fand als zu anderen, aber alle Geschichten waren interessant und lesenswert – und zugleich sehr unterschiedlich. Einige Teilnehmer haben mit ihrem tollen Schreibstil überzeugt, andere durch fantasievolle Ideen, wieder andere haben mich dadurch beeindruckt, wie authentisch ihre Geschichten sind und wie offen sie preisgeben, was sie im tiefsten Inneren bewegt.
Schockiert war ich teilweise von den Themen, die angesprochen wurden. Missbrauch kam ebenso vor wie Einsamkeit, Zukunftsangst, Ritzen, Drogen oder Mobbing. Aber es wurde auch von Liebe geschrieben und Solidarität, Menschlichkeit und Toleranz.
Oberflächlichkeit ist etwas, was man den Teilnehmern nun wirklich nicht vorwerfen kann. Alle, selbst die jüngsten Teilnehmer, haben sich viele Gedanken gemacht und kamen dabei zu so wichtigen Erkenntnissen wir: „Mach was aus deinem Leben und nutze jede Chance. Sei verantwortungsbewusst und aktiv. Die Zukunft ist, was du draus machst!“ Das klang als Botschaft in vielen Beiträgen an, was mich sehr gefreut und beeindruckt hat.

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Julia Dombrowski: Ich fand es großartig, als Ines Balcik mich fragte, ob ich der Jury angehören möchte. Ich war noch nie Jurorin, bloß mal lebendiges Applausometer während eines Satireabends. Nein, im Ernst, ich war wirklich ein wenig aufgeregt vorher – hätte mir allerdings nicht träumen lassen, wie schwierig die Aufgabe dann sein würde. Die Beiträge waren unheimlich unterschiedlich, es gab ja keinerlei thematische Vorgaben – manche haben sich mit ernsten Themen auseinandergesetzt wie Mobbing in der Schule, Ausgrenzung, Machtmissbrauch, Zukunftsängsten. Andere haben ganze Fantasiewelten erschaffen, wieder andere sehr unterhaltsam und launig geschrieben. Diese Texte gegeneinander abzuwägen, war richtig, richtig schwierig. Entschieden haben wir letztlich danach, wie sehr uns Texte berührt haben, weil sie entweder sehr fantasievoll oder sehr reflektiert waren – oder sogar beides.
So viel Spaß mir die Auseinandersetzung mit den Beiträgen gemacht hat, so sehr bedaure ich, dass jede Entscheidung für einen Text gleichzeitig bedeutete, dass dafür ein anderer ausscheiden musste, der mich ebenfalls angesprochen hatte. Nein, leicht war es nicht.

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Im September findet in der Nähe von Frankfurt am Main eine offizielle Abschlussveranstaltung statt, bei der das Buch zum Wettbewerb vorgestellt wird – TT-Blog wird berichten!

# | Andrea Groh am 31.03.10 | 1 Comment/s (506) | Druck | Mail
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Mittwoch, 24. März 2010

Schreibwettbewerb auf Kandil.de: Die Gewinner stehen fest!

Texttreff-Mitglied Ines Balcik lobte im vergangenen Jahr auf ihrem Portal Kandil.de einen Schreibwettbewerb für Kinder (bis 13 Jahren) und Jugendliche (bis 20 Jahren) aus. "Jetzt schreiben wir!", lautete das Motto, und es galt, in einer beliebigen Textform von Gedicht über Reportage bis Kurzgeschichte aufzuschreiben, was die Kinder und Jugendlichen bewegt.

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Zwei weitere Texttreff-Mitglieder haben Ines als Jurorinnen unterstützt: Heike Schmidt-Abidi und Julia Dombrowski. Zur Jury gehörten außerdem die Autorin Nilgün Tasman und der Schüler Yunus Balcik. Schirmherr des Wettbewerbs war der deutsch-amerikanische Schriftsteller P. J. Blumenthal. Die Jury hatte die schwierige Aufgabe, aus rund 150 Einsendungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Bulgarien die Gewinner auszuwählen.

Nun stehen die Sieger fest, sie können auf Ines' Seite nachgelesen werden. Im September wird außerdem in der Nähe von Frankfurt am Main eine offizielle Abschlussveranstaltung stattfinden. Dabei soll unter anderem das Buch zum Wettbewerb vorgestellt werden, ein Sammelband mit 35 ausgewählten Beiträgen.

# | Andrea Groh am 24.03.10 | 0 Comment/s (699) | Druck | Mail
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Donnerstag, 04. Februar 2010

Auszeichnung für Carmen Winters Schreibwerkstatt "Tätersprache - Opfersprache"

Der Texttreff freut sich mit der wortstarken Carmen Winter, deren Schülerprojekt "Tätersprache - Opfersprache" am 28. Januar 2010 in Breslau mit dem Jugendpreis des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (DPJW) ausgezeichnet wurde.

Gemeinsam mit der polnischen Schriftstellerin Exa Andrzejewska hatte Carmen Winter im April 2009 für sieben deutsche und fünf polnische Jugendliche eine Schreibwerkstatt in Auschwitz geleitet. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Modellprojekt "kunst-raum-erinnerung" des Bildungsverbundes Internationale Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen. In Auschwitz hatten sich die zwölf Jugendlichen unter Anleitung der beiden Autorinnen mit der Geschichte des Konzentrationslagers und dessen Sprache auseinandergesetzt und in eigenen Prosa- und Lyriktexten verarbeitet.

Der Jugendpreis des DPJW wird alle drei Jahre verliehen; in diesem Jahr steht er unter dem Motto "Erinnerung bewahren". "Ohne die Kenntnis der Vergangenheit kann man die Gegenwart nicht verstehen", begründete DPJW-Geschäftsführer Pawel Moras das Motto.

Wir gratulieren Texttreff-Mitglied Carmen Winter und ihrer Partnerin Exa Andrzejewska für die Anerkennung ihres Engagements und ihres Beitrags, Geschichte zu verstehen, künstlerisch zu verarbeiten und folgenden Generationen nachdrücklich zu vermitteln. Eine tolle Auszeichnung für ein tolles Projekt!


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# | Julia Dombrowski am 04.02.10 | 0 Comment/s (658) | Druck | Mail
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Montag, 16. November 2009

Wortstarke Susanne Buchner-Sabathy in Paris ausgezeichnet

Als wir Texttreff-Frauen erfuhren, dass jemand aus unseren eigenen Reihen den renommierten Raymond-Aron-Preis für sozial- und geisteswissenschaftliche Übersetzungen entgegengenommen hat, da entfuhr den Fremdsprachenexpertinnen ein glückliches und hörbares Raunen: So selten werden Übersetzungen öffentlich gewürdigt, viel zu oft wird übersehen, welche schöpferische Meisterleistung eine Übertragung in eine andere Sprache ist - wie gut tut da eine solche Anerkennung!

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Susanne Buchner-Sabathy nahm die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung in der deutschen Botschaft in Paris im Palais Beauharnais Ende Oktober entgegen. Der Raymond-Aron-Preis wird alle zwei Jahre von der DVA-Stiftung verliehen, die damit thematisch bedeutsame und formal gelungene Übersetzungsprojekte honorieren möchte.

Unsere Susanne wurde für die Übersetzung eines Beitrags zur europäischen Theatergeschichte mit dem Titel "Théâtre en capitale" von Christophe Charle geehrt - übrigens als erste Österreicherin, die diesen Preis bislang erhielt.

Wir alle gratulieren dir herzlich, liebe Susanne!

Eine Presseinformation mit weiteren Fakten zum Preis, zum gekürten Werk und zu Susanne Buchner-Sabathy findet sich hier.

# | Julia Dombrowski am 16.11.09 | 1 Comment/s (1438) | Druck | Mail
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Samstag, 12. September 2009

Texttreff-Mitglied Ines Balcik initiiert Schreibwettbewerb für Kinder und Jugendliche

Wir Frauen des Texttreffs wissen genau, warum wir immer wieder sprachliche und stilistische Genauigkeit sowie orthografische und grammatische Korrektheit fordern - wenn es um Profitexte geht.

Wir wissen aber auch sehr genau, wann es auf Haarspaltereien mal gar nicht ankommt: Dann nämlich, wenn sprachliche Kreativität gefragt ist; dann zum Beispiel, wenn Kinder und Jugendliche sich schriftlich austoben und dabei sprachliche Perlen entstehen, die nichts mit korrekter Rechtschreibung und einem umfassenden Wortschatz zu tun haben müssen - darauf kommt es in diesen Fällen nämlich überhaupt nicht an.

Texttreff-Mitglied Ines Balcik sucht genau solche Perlen und hat deshalb auf ihrem Portal kandil.de den Schreibwettbewerb "Jetzt schreiben wir!" ins Leben gerufen. Kinder bis 13 Jahre und Jugendliche bis 20 Jahre sind dazu eingeladen, sich über alles zu äußern, was sie bewegt, und dafür jede beliebige Textform zu wählen: Kurzgeschichte, Songtext, Gedicht, Glosse, Reportage ... Ganz explizit spricht Ines mit dem Wettbewerb auch - aber nicht nur - Kinder und Jugendliche an, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

Jetzt schreiben wir!

Zwei weitere Mitglieder des Texttreffs unterstützen die Initiative als Jurorinnen, indem sie die schönsten, ausgefallensten, eindringlichsten oder lustigsten Texte auswählen: Heike Schmidt-Abidi ist dabei - und auch ich selbst, was uns beide sehr freut, weil wir kreative Texte lieben. Zur Jury gehören außerdem die Autorin Nilgün Tasman und der Schüler Yunus Balcik. Schirmherr des Wettbewerbs ist der deutsch-amerikanische Schriftsteller P. J. Blumenthal.

Informationen zur Teilnahme und die dazugehörige Pressemitteilung stehen hier zum Download bereit:
Ausschreibung_Schreibwettbewerb.pdf
PM_Schreibwettbewerb.pdf

Foto: Stephanie Hofschläger, pixelio.de

# | Julia Dombrowski am 12.09.09 | 0 Comment/s (2044) | Druck | Mail
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Mittwoch, 28. Januar 2009

Auszeichnung für Textine Annette Bopp: Sonderpreis der ARGUS-Stiftung

Texttreff-Mitglied Annette Bopp erhält 2009 den ARGUS-Journalistenpreis.

In diesem Jahr zeichnet die ARGUS-Stiftung hervorragende Arbeiten zum Thema "Richtiger Umgang mit Arzneimitteln gegen Infektionskrankheiten" aus. Der mit 1.500 Euro dotierte Sonderpreis geht an unsere Annette für ihr Kapitel "Bakterielle Infektionen" im "Handbuch Medikamente" (herausgegeben von der Stiftung Warentest).

Die Jury honoriert mit ihrer Entscheidung Annette Bopps »hervorragende journalistische Leistung in sachgerechter, kritischer und anschaulicher Berichterstattung über die Verwendung von Arzneimitteln gegen Infektionskrankheiten.«

Die Preisverleihung findet am 6. April 2009 in Königwinter statt. Im Texttreff wird aber schon jetzt virtuell auf unsere Erfolgs-Textine angestoßen - unser kollektiver Glückwunsch geht an dich, Annette!

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# | Julia Dombrowski am 28.01.09 | 0 Comment/s (2061) | Druck | Mail
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Dienstag, 04. November 2008

Ausgezeichnete Textine: Niedersächsischer FrauenMedienPreis 2008 an Stefanie Pütz

Stefanie Puetz Ein herzlicher kollektiver Glückwunsch geht an eine wortstarke Frau aus den eigenen Reihen: Texttreff-Mitglied Stefanie Pütz nahm am 29. Oktober den Juliane-Bartel-Preis 2008 in der Kategorie Hörfunk für ihren Beitrag Alte Schachtel, böse Hexe, liebe Omi. Vom Imageproblem der Frauen in den besten Jahren entgegen.

Auf der Website des Senders NDR Info - für den Stefanie Pütz den Beitrag produziert hat - ist zu lesen, der Jury habe vor allem die "selbstironische Distanz" gefallen, mit der sich eine "junge Autorin dem Thema Altern" nähere.

Ja, so sind sie halt, die Textinen: vielseitig. Genau wie ihre Arbeiten.

Wir freuen uns mit dir, Stefanie!

# | Julia Dombrowski am 04.11.08 | 2 Comment/s (2113) | Druck | Mail
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