Mittwoch, 11. Mai 2011

Mütter unter Druck

Die sensibel aufgebaute Radio-Sendung "Freude, Falle, Frust – der Mutterliebe zarte Sorgen" vom 5. Mai 2011 von Justina Schreiber über Mutterleben in Deutschland gibt es jetzt auch als Podcast.

Die Sendung ist spannend. Und das sage ich nicht nur, weil ich darin vorkomme. Viele Frauen berichten verblüffend ehrlich und ungeschminkt, wie sie langsam aber sicher im Leben mit ihren Kindern unter Druck gerieten.

Dazu erzählen Experten – wie die bekannte Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich –, was sie wissen und beobachten. Zusammengekommen ist eine ganz außergewöhnliche Sammlung von Stimmen, die Müttern Mut macht, andere Wege zu gehen und dazu Gleichgesinnte zu finden.

Wer sich für das Thema interessiert oder aber eine Mutter kennt, die sich überfordert fühlt (und wer kennt die nicht?) – hier ist der Podcast: unbedingt reinhören oder weitergeben: www.br-online.de/podcast


Inhaltsangabe auf Bayern 2:

"Freude, Falle, Frust – Der Mutterliebe zarte Sorgen" von Justina Schreiber

"Stillen, ja oder nein? Die Debatten um das rechte Maß mütterlicher Zuwendung dauern fort und fort, obwohl doch längst geklärt zu sein scheint, dass Kinder nicht zu Grunde gehen, wenn sie etwa eine Krippe besuchen. Raben- versus Gluckenmütter – diese Front besteht letztendlich bis heute. Trotz fast hundert Jahren Frauenemanzipation. Denn der Begriff der Mutterliebe ist ideologisch so überfrachtet wie kein anderer. (...)

Das schlechte Gewissen berufstätiger Mütter, ihre Überlastung, die oft vergeblichen Bemühungen der Väter um gleichwertigen Umgang mit dem Nachwuchs belegen ohne Zweifel, dass der Mythos Mutterliebe nichts von seiner tränendrüsigen Strahlkraft verloren hat. Erschwerend kommt das mittlerweile allgemein verbreitete Wissen hinzu, dass die Weichen für die Zukunft des Nachwuchses schon ganz früh gestellt werden. Also im Wochenbett oder während der Schwangerschaft. Der Druck auf mütterliches Wohlverhalten wächst dementsprechend. Und damit die Verunsicherung. Was also ist die richtige, was die falsche Liebe zum Kind? Wann beginnt Verwahrlosung, wann Verwöhnung? Was ist echt empfunden? Was aufgezwungen und abverlangt? Justina Schreiber unternimmt eine aktuelle Bestandsaufnahme des angeblich tiefsten aller Gefühle."

# | Ulrike Hartmann am 11.05.11 | Druck
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Donnerstag, 19. August 2010

Wenn jemand jemanden kennt, der jemanden kennt ...

... dann kommt manchmal etwas wirklich Lesenwertes dabei heraus. Wie dieses Porträt über unsere geschätzte Texttreff-Kollegin Claudia Hilgers, das in den VDI-Nachrichten vom 13. August 2010 erschienen ist. Claudia Hilgers ist Fachjournalistin; eine, die Schlosserausbildung und Ingenieursstudium erfolgreich mit der Redakteursausbildung kombiniert.

Claudia Hilgers

Genau nach solchen erfolgreichen Ingenieurinnen suchten die VDI-Nachrichten, was einer Texterin aus dem Texttreff zu Ohren kam. Sogleich stellte sie den Kontakt zu Claudia Hilgers her. Und dann kam noch ein Texttreff-Mitglied ins Spiel, nämlich die Journalistin Anja Neubert: Sie hat das Porträt für die VDI-Nachrichten geschrieben.

# | Gudrun Sonnenberg am 19.08.10 | Druck
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Samstag, 15. Mai 2010

Annette Bopp im Medium Magazin

Annette Bopp, Texttreff-Mitglied seit 2005, hat mit dem Medium Magazin (Ausgabe 04-05/2010) über ihre Arbeit als freie Journalistin gesprochen. In dem Artikel „Freie Widrigkeiten“ geht es zunächst um ihre Arbeit als freiberufliche Journalistin. Annette Bopp erzählt vom Alltag und von ihrer erfolgreichen Laufbahn.

Es werden aber auch Probleme angesprochen. Das niedrige Honorar, welches Journalisten für ihre Arbeit bekommen, ist immer wieder ein Thema, welches die Gemüter erhitzt. Die Autorin des Artikels, Isabelle Buckow, hat eine Studie zur beruflichen Identität von freien Journalisten durchgeführt. Diese ist auf www.freischreiber.de abrufbar. Das Honorar vieler freier Journalistinnen und Journalisten befindet sich in einer nach unten gerichteten Preisspirale. Die Verlage finden immer jemanden, der für noch weniger Honorar einen Auftrag annimmt. Auch die Qualität der Texte sinkt aufgrund dessen.

Viele Journalisten können nur hohe Qualität liefern, wenn Sie eine Mischkalkulation betreiben. Sie nehmen gut bezahlte PR-Aufträge an und können damit ihren eigentlichen Beruf, den des Journalisten, beibehalten. Ohne PR-Aufträge kann sich kaum ein Journalist oder eine Journalistin über Wasser halten. Solange die Tätigkeiten streng voneinander getrennt werden und transparent nach außen dargestellt werden, halten viele Journalisten das für moralisch vertretbar. Auch Annette Bopp vertritt diese Meinung.

Den Artikel kann man im aktuellen Medium Magazin nachlesen.

# | Katrin Zinoun am 15.05.10 | Druck
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