<< Neuerscheinung „Bückeburg mordet!“   |   BlogStart   |   1 x "Mutterschuldgefühl" von Ulrike Hartmann geht an ... >>


"Mutterschuldgefühl" – das neue Buch von Ulrike Hartmann

Texttreff-Mitglied Ulrike Hartmann studierte in Münster, Berlin und an der Sorbonne in Paris Germanistik, Politologie und Soziologie. Sie arbeitete in verschiedenen Verlagen, reiste allein mit dem Rucksack quer durch die USA und unterrichtete als Interkulturelle Trainerin in Kalifornien. Heute lebt die freie Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in Essen. Gleich mit ihrem ersten Kurzkrimi gelangte sie unter die besten Einsendungen zum Agatha-Christie-Krimipreis 2010. Seit Oktober 2010 ist sie Bloggerin für Brigitte woman.

Bild-Alternativtext fehlt
Copyright bildwerkeins/Paul Walther

Im Oktober 2010 ist von ihr "Mutterschuldgefühl. Vom täglichen Anspruch, immer das Beste für die Kinder zu wollen" erschienen.

Bild-Alternativtext fehlt

"Mutterschuld, die; Hoch ansteckende Trübung der mütterlichen Psyche, übertragbar durch direkten Kontakt mit Besserwissern, gut gemeinten Ratschlägen oder Expertenliteratur; symptomatisches Credo der Mutter: „Ich mache alles falsch“. Zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit vergehen meist wenige Minuten. Tränende Augen, hängende Schultern und fallende Mundwinkel sind häufig erste Anzeichen, gefolgt von Unruhe, Mattigkeit oder ausufernden (Selbst-)Anklagen. Faltenfördernd. Spontanheilung möglich."

Die Autorin über ihr Buch:
"Ach, wir gehetzten Mütter von heute! Rastlos rennen wir der Perfektion unserer Kinder hinterher, verwöhnen und treiben sie an wie nie zuvor und helfen mit Medikamenten und Therapien nach. Ständig sind wir ängstlich und folgen lieber Experten als unserem Bauchgefühl. Was soll nur aus den armen Kindern werden?
Jetzt ist Schluss! Sieht denn keiner, warum wir wie aufgescheuchte Hühner agieren? Wir verzichten nicht etwa freiwillig auf unsere Intuition und gesunden Menschenverstand. Wir werden dazu erzogen! Wir sollen ein perfektes Kind in einem perfekten Heim zu einer perfekten Karriere heranziehen. Wenn es dann mit dem Erfolg doch nicht klappt, sind wir natürlich selbst schuld.
Die gute Nachricht: Es ist viel einfacher als wir Mütter denken, uns von diesem absurden Leistungswahn zu befreien."

Ulrike hat dem TT-Blog ein Exemplar ihres Buches zur Verfügung gestellt. Wir verlosen es unter allen Kommentaren zu diesem Artikel – am Montag, den 24.1.2011, 15 Uhr, ermitteln wir per Zufallsgenerator die Gewinnerin bzw. den Gewinner. Macht also mit!

Und vielen Dank, liebe Ulrike, für das Buch! Vielleicht habt Ihr ja Fragen an Ulrike, ich denke, sie wird sie gern beantworten. ;-)

Ulrike Hartmann: Mutterschuldgefühl.
Vom täglichen Anspruch, immer das Beste für die Kinder zu wollen.

Südwest Verlag (25. Oktober 2010)
208 Seiten, € 16,99
ISBN: 978-3-517-08631-6

Website: www.ulrike-hartmann.com

# | Andrea Groh am 19.01.11 | Druck |  »Bücher

Kommentare



Ach, wie würde ich zu gern dieses Buch gewinnen. Nachdem Pia Ziefle derart begeistert drüber bloggte und sprach, gehört es eigentlich auf jedes Nachtkästchen, oder? ;)

# | Lilian Kura am 19. Januar 2011, 15:15

Ich würde mal sagen: Als personifiziertes Schuldgefühl ist das MEIN Buch! :-D

# | Susanne Ackstaller am 19. Januar 2011, 15:22

Nee, nee Lilian, dieses Buch geht an mich :-) Und wenn nicht, werde ich es mir sicher demnächst besorgen!

# | Simone Harland am 19. Januar 2011, 15:47

Die Diskussion neulich, in der auch dieses Buch erwähnt wurde, war dermaßen spannend, dass ich dieses Buch UN-BE-DINGT werde lesen müssen, ob ich es nun gewinne oder nicht. Außerdem muss das in mein Blog. Basta!

# | Daniela Dreuth am 19. Januar 2011, 15:53

Als pflichtbewusste Supermutter koche ich meinen Kindern sogar Erbsenrisotto ohne Erbsen. Das Buch kommt ins Regal, ob als Gewinn oder aus den Buchladen! :o)

# | Ruth Frobeen am 19. Januar 2011, 16:31

Na hoffentlich kommen die Mütter, denen dieses Buch gilt, vor lauter "alles perfekt machen wollen" überhaupt noch zum Lesen...

# | Birte Mirbach am 19. Januar 2011, 16:32

Ich will auch wissen, wer mich dazu erzogen hat, freiwillig ins Hamsterrad zu steigen. Klar hab ich einen Verdacht. Ach, wenn ich so nachdenke, könnten es sogar mehrere Verdächtige sein. Die können ihr Schuldgefühl zurück haben! Also, an wen muss ich's schicken?

# | Silke Jäger am 19. Januar 2011, 21:34

ich hab nie schuldgefühle und möchte daher das buch gewinnen, damit ich mal lerne, was das ist ;-Þ.

# | Annette Lindstädt am 19. Januar 2011, 22:08

Och Manno Annette! Musst du hier jetzt die guteste Mutter geben! ;-)))

# | Susanne Ackstaller am 19. Januar 2011, 22:13

Hallo Ulrike,

dieses Buch würde mich auch interessieren, auch wenn ich weiß, wo der rechte Platz für meine Schuldgefühle sind. ;-)

Beste Grüße
Monika

# | Monika Karb am 20. Januar 2011, 00:13

Hallo Ihr Lieben,

komme ich jetzt in die Verlosung, wenn ich hier schreibe? :-)
Am liebsten würde ich euch das Buch natürlich allen SCHENKEN. Aber leider, leider... :-)
Ich freue mich so über Eure Kommentare! Das wollte ich nur mal sagen!
Viele Grüße und viel Spaß beim Lesen!
Ulrike

# | Ulrike Hartmann am 20. Januar 2011, 08:20

Ich vertrete zwar Lehrern gegenüber stets die Meinung, sie sollten sich bei "Problemen" nicht so anstellen - bisher sei noch aus jedem Kind etwas geworden. Und _eigentlich_ glaube ich daran auch. Und trotzdem beschleicht mich immer wieder mal dieses Gefühl, doch nicht genug für die Kinder zu tun, um kleine Superhirne aus ihnen zu machen. Besonders nach dem 8-Kinder-Aufopferungs-Film gestern wieder ;-)
Ich würde das Buch also auch gerne gewinnen, sonst muss ich es mir selber kaufen ;-)

# | Petra A. Bauer am 20. Januar 2011, 08:54

Mal eine Frage außer der Reihe: Ist eigentlich schon "Vaterschuldgefühl" in Arbeit? ;-)
Oder ist "Mutterschuldgefühl" auch was für Väter?

# | Andrea Groh am 20. Januar 2011, 09:13

Hallo Andrea,

"Mutterschuldgefühl" beschreibt, wie Mütter in die Schuldgefühl-Falle geraten, weil sie täglich und meist sogar unbemerkt auf die Erwartungen an die gute Mutter und an das gute Kind eingeschworen werden. Väter finden sich zwar wieder - sie wollen in der Regel ja auch das Beste für ihre Kinder -, aber Schuldgefühle bei Vätern werden anders "gezüchtet" und sind anders gelagert.
Ich denke, "Vaterschuldgefühl" sollte lieber ein Mann schreiben, über seine eigenen Erfahrungen.
"Mutterschuldgefühl" ist meine Geschichte. Hätte ich nur über andere geschrieben und nicht über mich, hätte ich mich nicht so ungeschminkt äußern können. (Die besten Witzchen macht man bekanntlich noch über sich selbst...)

# | Ulrike Hartmann am 20. Januar 2011, 09:35

Meine Therapeutin müht sich seit Jahren, mir die Schuldgefühle auszutreiben. Mutterschuldgefühl wäre da wohl kontraproduktiv.

# | Eva Engelken am 20. Januar 2011, 10:19

Ulrike, auf jeden Fall bin ich schon mal *sehr* gespannt auf Dein Buch. :-)

# | Andrea Groh am 21. Januar 2011, 09:56

susi, hat sich das noch nicht netzweit rumgesprochen, dass ich die super-übermutti bin? erstaunlich.

# | Annette Lindstädt am 22. Januar 2011, 17:27

Vorname, Name:

E-Mail:

Homepage (mit http://):


Mail-Adresse anzeigen   Angaben speichern
Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren?

Bitte gib das untenstehende Wort ein: