Montag, 24. April 2017

Blogger schenken Lesefreude 2017

Jedes Jahr zum Welttag des Buches startet wieder die Aktion Blogger schenken Lesefreude (http://bloggerschenkenlesefreude.de/). An jedem 23. April tun sich Blogger mit Schwerpunkt auf Sprache bzw. Literatur zusammen, um sich a) untereinander zu vernetzen und b) Bücher zu verschenken. Lesefreude füreinander – und für externe, literaturbegeisterte Leserinnen und Leser.

Und wie jedes Jahr sind auch einige Mitglieder des Netzwerks Texttreff mit dabei.

Heike Baller stellt ein Buch über Sherlock Holmes vor. Ihre Verlosung läuft bis zum 30.04.2017: www.koelner-leselust.de/blogger-schenken-lesefreude-2017/

Kerstin Fricke verlost bis zum 7.05.2017 gleich mehrere Bücher (Belletristik). Zur Teilnahme geht es hier: https://pbcat.blog/2017/04/23/verlosung-blogger-schenken-lesefreude-2017/

Bei Christa Goede gibt es bis zum 28. April 2017 die Chance auf das Buch SEO mit Google Search Console – Webseiten mit kostenlosen Tools optimieren: https://www.christagoede.de/blogger-schenken-lesefreude-2017/

Wer bei Andrea Görsch vorbeischaut, hat bis zum 27.04.2017 die Möglichkeit, das Buch "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells zu gewinnen: https://www.wortladen.com/blogger-schenken-lesefreude-17

Sandra Schindler hat 10 Tipps zusammengestellt, um Kinder zu Bücherfreunden und nicht zu Büchermuffeln werden zu lassen. Bis zum 2.5.2017 kann man bei ihr das Kinderbuch "Der Biber hat Fieber" von Susanne Weber gewinnen: www.sandra-schindler-schreibt.de/2017/04/23/buecherschmetterlinge-und-lesemuffel/

Jede der Lesefreude-Bloggerinnen freut sich über einen Besuch auf ihrer Seite.

# | Sandra Schindler am 24.04.17 | 3 Comment/s (122) | Druck
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Mittwoch, 23. April 2014

Texttreff-Mitglieder verlosen Bücher

Zum Welttag des Buches am 23. April laden Hunderte von Bloggern im Rahmen der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" wieder einmal zum Lesen ein und verlosen dazu Bücher aus ihrem Fundus.

Auch viele Mitglieder des Netzwerks Texttreff, allesamt wortstarke Frauen, dürfen bei solch einer Aktion natürlich nicht fehlen. Auf folgenden Seiten der Texttreff-Mitglieder gibt es in diesen Tagen, zumeist bis zum 30. April, Lesefutter zu gewinnen – viel Spaß beim Stöbern!

Anika Abel:
http://haustiger.info/buchverlosung-blogger-schenken-lesefreude-samtpfotengeschichten/

Nessa Altura:
http://autorenexpress.de/blogger-schenken-lesefreude/

Ines Balcik:
http://www.kandil.de/gedankensplitter/comments.php?id=-bcher-zu-gewinnen_0_2_0_C

Heike Baller:
http://www.koelner-leselust.de/blogger-schenken-lesefreude-und-ich-von-kate-atkinson/

Julia Dombrowski:
http://www.zombies-im-netz.de/blogger-schenken-lesefreude-wir-dabei/

Daniela Dreuth:
http://kinderohren.wordpress.com/2014/04/23/blogger-lesefreude-2014-kinder/
http://wortakzente.wordpress.com/2014/04/22/blogger-lesefreude-2014/

Birgit Ebbert:
http://www.birgit-ebbert-blog.de/blogger-schenken-lesefreude-3-x-erich-kaestner/

Stephanie Esser:
http://blog.textschliff.de/2014/04/blogger-schenken-lesefreude-das-buch-des-vaters/

Britta Freith:
http://freith.de/stimme/2014/04/22/blogger-schenken-lesefreude-dreimal-gleich/

Kerstin Fricke:
http://pbcat.wordpress.com/2014/04/17/verlosung-blogger-schenken-lesefreude/

Gesa Füßle:
http://gesakram.wordpress.com/2014/04/17/blogger-schenken-lesefreude-alles-yoga-von-amiena-zylla/

Christa Goede:
http://www.christagoede.de/verlosung-zum-welttag-des-buches/

Andrea Goersch:
http://wortladen.wordpress.com/2014/04/22/breaking-news-zu-gewinnen/

Andrea Groh:
http://www.querbeet-gelesen.de/?p=7407

Susanne Gurschler:
http://www.susannegurschler.at/blogger-schenken-lesefreude-2014

Katja Flinzner:
http://www.mehrsprachig-handeln.de/blog/2014/04/23/welttag-des-buches-sechsfache-lesefreude-zu-spanien-zu-verlosen/

Kerstin Hoffmann:
http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2014/04/23/buch-welttag-prinzip-kostenlos-gewinnen/

Anja Klein:
http://der-kleine-horror-garten.de/blogger-schenken-lesefreude/

Heide Liebmann:
http://www.heide-liebmann.de/blog/2014/04/18/blogger-schenken-lesefreude/
http://www.buerokondition.de/2014/04/mitmach-aktion-blogger-schenken-lesefreude/

Annette Lindstädt:
http://www.worthauerei.de/2014/04/dicker-schinken-zu-gewinnen/
http://www.rumreiserei.de/2014/04/paradies-zu-gewinnen/

Sabine Olschner:
http://www.sabine-olschner.de/rad-und-wanderfuehrer-zu-verschenken/

Manuela Sanne:
http://sandstreusel.de/sandstreusel/tipps/aktuelles/Feiert-das-Buch.php

Alice Scheerer:
http://slowlifelab.de/die-kultur-der-reparatur-slowlife-media/

Sandra Schindler:
http://blog.textmission.de/2014/04/23/macht-falsches-essen-dumm/

Sabine Schlimm:
http://blog.punktkommatext.de/blogger-schenken-lesefreude-2014/

Clia Vogel:
http://cafeclia.com/2014/03/02/blogger-schenken-lesefreude/

Pia Ziefle:
http://www.piaziefle.de/category/blogbeitraege/

Klaudia Zotzmann:
http://www.jinxx.net/2014/04/23/blogger-schenken-lesefreude-2/

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# | Sabine Olschner am 23.04.14 | Druck
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Donnerstag, 26. Juli 2012

Anders netzwerken beim Barcamp: Drei Mitglieder des Texttreffs im Gespräch

Die Texttreff-Mitglieder Angela Gaida und Julia Dombrowski gehören zu einem Organisatorenteam, das das erste Barcamp in Siegen (NRW) auf die Beine stellt.

Am 30. September 2012 findet die Ad-hoc-Un-Konferenz statt, die sich elementar von anderen Tagungsformen unterscheidet: Es gibt kein festgelegtes Programm, keine Experten, kein Publikum. Stattdessen gestalten die Teilnehmer die Inhalte am Tag der Veranstaltung selbst. Texttreff-Mitglied Birte Vogel ist selbst noch nie auf einem Barcamp gewesen, sieht ihrem ersten Camp aber mit Spannung entgegen. Die drei erzählen, was sie von einem Barcamp erhoffen, wieso Barcamps sie an ein virtuelles Netzwerk wie den Texttreff erinnern und was sie an der Idee so begeistert.


Textinen organisieren ein Barcamp und behaupten: Barcamps und ein virtuelles Netzwerk wie der Texttreff haben ziemlich viel gemein. Was steckt dahinter?

Angela: Für mich ganz wesentlich ist der Gedanke: Ich teile etwas mit anderen, ohne eine direkte Gegenleistung zu verlangen, im festen Wissen und mit dem Vertrauen darauf, dass ich auch wieder etwas zurückerhalten werde. Wann und was auch immer. Eigentlich ist das für mich die Grundlage des Netzwerkens schlechthin. Ich gebe etwas von dem, was ich weiß und kann, in eine Gruppe hinein. Und ich weiß, dass etwas, das ich brauchen kann oder das für mich wichtig ist, zurückkommen wird. Das ist im Texttreff so, wo sehr offen Know-how und Erfahrung ausgetauscht wird. Und das ist im Barcamp so, wo ja keiner am Morgen weiß, womit er am Abend heimgehen wird.

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Angela Gaida

Julia: Ganz oberflächlich betrachtet, sind die Strukturen eines Internetforums wie dem Texttreff und eines Treffens wie dem Barcamp sehr ähnlich: Heute weiß noch niemand, worüber man bis zum Abend diskutiert haben wird. Die Nutzer generieren den Inhalt – so läuft es üblicherweise im Social Web. Besucher von Konferenzen und Tagungen dagegen sind es gewohnt, dass ihnen ein Tagungsprogramm vorgesetzt wird – das Barcamp sagt: Woher sollen wir wissen, was auf dem Programm steht? Ihr selber tragt doch mit eurem Wissen, euren Erfahrungen und euren Fragen die Inhalte des Camps zusammen! Man stelle sich mal vor, in einem virtuellen Netzwerk mit Diskussionsforen würde es heißen: „Hallo, wir sind die Gründer. Jeden Tag werden wir euch Themen vorgeben, die ihr dann diskutieren dürft. Und manchmal könnt ihr von als Experten lesen, was wir zu Spezialthemen zu sagen haben, und wenn ihr lieb seid, lassen wir euch danach Fragen stellen“ – völlig absurd, da würde niemand mitmachen; ein Netzwerk wie der Texttreff wäre absolut undenkbar. Aber wenn man das Prinzip auf eine Veranstaltung überträgt – nur Mitmacher statt Publikum, offene Strukturen, jeder kann seine Themen einbringen –, sind Leute, die Barcamps noch nicht kennen, erst mal irritiert. Weil sie sich noch nicht vorstellen können, dass man verkrustete Tagungsstrukturen problemlos aufbrechen kann.

Ist es nicht ziemlich verrückt, eine Veranstaltung zu besuchen, bei der vorher noch niemand genau sagen kann, was inhaltlich passieren wird?

Birte: Allerdings! Aber es hat in anderen Städten sehr gut funktioniert, warum also nicht hier auch? Ich bin jedenfalls sehr gespannt darauf.

Angela: Verrückt? Nein. Ich habe schon so manche fest durchgeplante Veranstaltung besucht, mit vorher bekanntem Programm, und war anschließend enttäuscht. Das Risiko, beim Barcamp eine Enttäuschung zu erleben, ist verglichen damit eher gering. Hier habe ich viel mehr Einflussmöglichkeiten, kann mir meine Gesprächspartner aussuchen – und durch die Abstimmung über die Sessions am Anfang haben wichtigtuerische Heißluftgebläse kaum eine Chance, die anderen zu langweilen.
Ich wäre doch verrückt, das NICHT zu nutzen!

Julia: Ich glaube, das ist ähnlich verrückt, wie im Cluburlaub mal das Hotelgelände zu verlassen und den Abend ohne Animateur in einem einheimischen Restaurant zu verbringen. Für den einen mag das undenkbar sein – für den ist aber auch ein Barcamp nichts. Für den anderen ist es höchste Zeit, sich offen auf eine neue Erfahrung einzulassen.

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Julia Dombrowski

Warum eigentlich der Wunsch nach einem persönlichen Austausch bei einem Treffen? Austausch funktioniert doch erfahrungsgemäß auch virtuell?

Birte: Nein, das Internet, so toll es ist, kann meiner Erfahrung nach den persönlichen Austausch einfach nicht ersetzen. Es ist eine ganz andere Dynamik, wenn man wirklich zusammen in einem echten Raum sitzt, als wenn man auf einen Monitor starrt und dauernd nur kichernd, kopfschüttelnd und murmelnd vor sich hin tippt.

Angela: Er funktioniert virtuell ganz prima, keine Frage. Aber anders. Der virtuelle Austausch ist niedrigschwellig – eine Kontaktanfrage bei Xing geht schnell, jemanden bei Facebook oder Twitter ansprechen ist einfach. Die Kontakte werden aber um ein Vielfaches intensiver, wenn man sich mal tatsächlich gesehen, gehört, beschnuppert hat. Das ist die Erfahrung, die ich immer wieder mache. Und mit den Leuten, die ich mal persönlich kennengelernt habe, funktioniert anschließend der virtuelle Austausch erst so richtig gut.

Julia: Nebenbei: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die virtuell gut vernetzt sind, sehr oft auch offline gut vernetzt sind. Gute Netzwerker trennen nicht zwischen online und offline, die sehen einander so gerne ins Angesicht wie sie miteinander chatten oder skypen. Der Mythos vom bösen Internet, das reale Kontakte zerstört und auf Facebook-Bekanntschaften reduziert, ist meines Erachtens längst widerlegt. Ein virtueller Austausch kann persönlichen Austausch nicht ersetzen – und ich kenne niemanden, der das überhaupt will.

Wieso reist du für ein Barcamp extra aus Hannovers Umland bis nach Siegen, Birte?

Birte: Weil Julia mich eingeladen hat. Wer kann dem schon widerstehen? :-) Außerdem habe ich ja noch nie an einem Barcamp teilgenommen und freue mich, das auf diese Weise kennenzulernen. Nicht zuletzt bin ich in Siegen aufgewachsen und freue mich darauf, mich in meiner alten Heimat mit anderen austauschen zu können.

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Birte Vogel

Was bewegt eine Self-Publisherin, anderen vorzuschlagen: „Ich teile bei Interesse gerne meine mühsam erarbeiteten Erfahrungen von der Idee bis zum fertigen Buch mit euch!“?

Birte: Der Eigenverlag hat heute immer noch, vor allem leider bei BuchhändlerInnen, einen schlechten Ruf. Dabei interessiert es LeserInnen kaum, wer ein Buch herausgebracht hat. Für sie ist die Hauptsache, dass es da ist und dass es interessant, spannend, gut geschrieben und gut gemacht ist. Dennoch trauen sich viele AutorInnen diesen Schritt zum Eigenverlag nicht zu und bewerben sich stattdessen viele traurige Jahre oder Jahrzehnte lang um einen Verlagsvertrag.
Der Eigenverlag ist auch, das gebe ich zu, irrsinnig viel Arbeit, häufig frustrierend und finanziell ein Balanceakt. Aber man kann es schaffen.
Und ich habe hier im Texttreff in den letzten Jahren tagtäglich lernen dürfen, wie unglaublich hilfreich es ist, wenn andere ihre Erfahrungen so freigiebig teilen – es bewahrt einen nicht immer vor Fehlern, aber es gibt einem Unterstützung an Stellen, an denen man sie ohne ein solches Netzwerk, ohne die freigiebige Hilfe anderer, nicht bekäme. Und das würde ich jetzt in Siegen – Interesse vorausgesetzt – gerne weitergeben.

Soll bei einem Barcamp wirklich jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin eine eigene Session vorschlagen? Soll ich lieber nicht kommen, wenn mir kein eigener Vorschlag einfällt?

Angela: Rein organisatorisch ist es gar nicht möglich, dass jede und jeder eine Session hält. So viel Zeit haben wir ja nicht. Von daher: bleib bloß nicht daheim, nur weil Du keine Session halten möchtest! Es gibt so viele andere Möglichkeiten, sich aktiv zu beteiligen! Mitdiskutieren, Meinungen austauschen, Erfahrungen mitteilen: auch das ist Barcamp. Und selbst, wenn Du den ganzen Tag den Mund nicht aufbekommst – was ausgesprochen unwahrscheinlich ist, versprochen – dann kannst Du immer noch beim Stühletragen helfen. Darum: Zuhausebleiben gilt nicht. Egal aus welchem Grund ;-)

Julia: Auch hier ziehe ich gerne wieder den Vergleich mit einem virtuellen Netzwerk wie dem Texttreff: Klar kann man die Forumsbeiträge immer als stummer Zuschauer mitlesen, ohne je selber in Erscheinung zu treten – wahrscheinlich stört man auf diese Weise auch niemanden besonders. Aber was hat man davon? Netzwerken ist kein Schauspiel, Erfahrungsaustausch klappt nicht passiv. Andersherum könnten im Extremfall ein paar Hundert Texttreff-Mitglieder täglich Themen eröffnen – das wäre der Overkill. Aber die Mischung macht’s: Einige bringen Fragen und Anregungen mit, die anderen diskutieren und beantworten, was sie zum Thema beitragen können. Ja, die offiziellen Barcamp-Regeln sagen: Wenn du zum ersten Mal teilnimmst, musst du eine Session halten. In der Realität läuft keiner hinter dir her und kontrolliert das – die Vorgabe war ursprünglich mal als Ermutigung gedacht, ohne Scheu und Schwellenängste zu kommen und Themen mitzubringen, die dich bewegen. Und um klar herauszustellen: Lass dich nicht berieseln, bring dich ein – wie auch immer.

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Was würdet ihr jemandem antworten, der mit der Erwartung anreist: Am Ende eines Barcamp-Tages will ich neue Kunden oder mindestens neue Kooperationspartner gefunden haben!

Birte: Da ich noch nie bei einem Barcamp war, kann ich dazu wenig sagen, außer, dass ich glaube, dass es darum nicht unbedingt geht. Oder, Julia?

Julia: Exakt, Birte! Das ist beim Barcamp wie auch sonst überall: Wer Kontakte nur deshalb knüpft, weil er konkrete Ziele umsetzen will, blockiert sich selbst – und wirkt auf andere Menschen verkrampft. Das ist das Gegenteil von Netzwerken – das ist nervtötend.

Angela: Ich würde ihm sagen: Viel Erfolg! :-)
Prinzipiell finde ich überhaupt nichts daran auszusetzen, wenn man als Selbstständiger die Augen und Ohren offen hat für neue Kunden oder Partner, egal wo man hingeht. Das mache ich nicht anders. Die Frage ist für mich vielmehr: Wie genau mache ich das? Drücke ich meinem Gesprächspartner mein Verkaufsprospekt in die Hand, noch bevor er seinen Namen sagen kann? Quatsche ich jeden mit meinem tollen Angebot tot? Ist jeder meiner Redebeiträge eine Werbesendung? Dann werde ich mein Ziel – neue Kunden oder Partner – mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erreichen, sondern nur einen Haufen genervter Zeitgenossen produzieren, die mir zukünftig aus dem Weg gehen.

… wo genau liegt Siegen doch gleich?

Birte: Im Mittelpunkt Deutschlands!! :-) Und umgeben von einer der zauberhaftesten Landschaften! Es ist auf jeden Fall eine Reise wert – selbst wenn man nicht von Julia persönlich eingeladen wurde. :-)

Angela: Im Siegerland, an der A45, östlich von Köln, da, wo man den Sommer am warmen Regen erkennt und wo in den letzten Monaten die wundervollsten Projekte entstehen. :-)

Julia: Ich kann keine Wege erklären, und einen Orientierungssinn habe ich auch nicht. Aber wenn man auf dem Weg von Frankfurt nach Köln irgendwann rechtzeitig abbiegt, dann kommt man schon an!

Alles Wissenswerte zu Barcamps im Allgemeinen und zum Siegener Barcamp am 30. September 2012 im Besonderen findet sich hier: barcamp-siegen.de

# | Andrea Groh am 26.07.12 | Druck
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Samstag, 10. Dezember 2011

Buchvorstellung: Vierzehnmal Hannover - vierzehnmal persönlich

Dieser Abend hätte nicht anders beginnen können.

Angekommen am Hauptbahnhof Hannover, um die Vorstellung von Birte Vogels Porträtbuch „Hannover persönlich“ zu besuchen, steige ich zu einem denkbar charmanten Taxifahrer ins Auto: ein älterer Herr, adrett in Anzug und Krawatte gekleidet, der mir in schwer verständlichem Deutsch, aber herzerwärmend leidenschaftlich von seinen Jugendjahren als jugoslawischer Kreismeister im Skisport erzählt. Eigentlich müsste ich ihn bitten, sein Taxi vor dem „Atelier Frîa Hagen“ zu parken und mich auf die Veranstaltung in ihren Räumen zu begleiten – denn dieser Abend wird sich komplett um Menschen wie ihn drehen: Frauen und Männer, die in der Stadt an der Leine leben und sie mit ihren kleinen und großen, abenteuerlichen und rührenden, nachdenklich machenden und amüsanten Geschichten prägen.

Texttreff-Mitglied, Autorin und Journalistin Birte Vogel hat vierzehn Menschen ausgewählt, die sie in ihrem Buch vorstellt: den Filmfestival-Leiter und die Hutmacherin, den DDR-Flüchtling und den Radrennfahrer, die ehemalige Landesbischöfin und den Rabbi, den Clown, den Kinderbuchautor, die Artistin, die Sintiza … Sie alle haben sich für die Interviews den Ort in Hannover ausgesucht, der ihnen viel bedeutet. Bei den langen, intensiven Gesprächen war der Fotograf Dieter Sieg dabei, dessen Porträtaufnahmen das Buch illustrieren und allen Geschichten ein Gesicht geben.

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Foto von Frîa Hagen

Bei der Vorstellung des Buches am 6. Dezember 2011 sind viele der Porträtierten unter den gut 50 Zuhörern im Publikum anwesend; auch sie feiern das Erscheinen des Werkes, dessen Entstehung Birte Vogel gut zwei Jahre Zeit, literweise Herzblut und eine gehörige Portion Gründerwillen gekostet hat. Ihre Entscheidung, eine sorgfältig ausgewählte Gruppe Menschen abseits von Boulevard und Starruhm zu porträtieren, war gleichzeitig eine bewusste Entscheidung gegen den Mainstream des Buchmarktes, auf dem großen Absatz vor allem Biografien pubertierender Jungstars und skandalträchtige Enthüllungsgeschichten finden. So gründete sie den Seewind Verlag für dieses Herzblutprojekt, um sich unabhängig von am Massengeschmack orientierten Verlagsprogrammen zu machen.

Gut die Hälfte der vierzehn Porträtierten lauscht an diesem Abend den Ausschnitten aus den Texten, in denen es um sie selbst geht – und obwohl sie ihre eigene Geschichte ja längst kennen, wirken sie aufrichtig stolz, gespannt, amüsiert, teils liebenswert verlegen. Spontan bittet einer von ihnen, der Regisseur und ehemalige Intendant der Staatsoper Hannover Hans-Peter Lehmann, ums Wort: Er dankt Birte Vogel noch einmal herzlich für ihr Engagement für die Stadt und erklärt, weshalb ihm das Genre Porträt vertraut und wichtig sei: Auch sein Vater, ein Bildhauer, habe mit seinen Werken versucht, die Person hinter der Fassade sichtbar zu machen – um Menschen dadurch einander näherzubringen.

Ein bisschen erschöpft und unglaublich glücklich wirkt Birte Vogel an diesem Abend. Inmitten der Menschen, die mit ihr das Erscheinen ihres Buches feiern, erklärt sie, jetzt „auch zunächst einmal wieder ein Wochenende haben“ zu wollen. Dass eine Rückkehr zu einer Work-Life-Balance möglich ist, nachdem man über eine lange Strecke einhundert Prozent Einsatz gezeigt hat, weiß sie von Werner Buss, Kreativchef der GOP-Varietés. In „Hannover persönlich“ erklärt er, wie es sich anfühlt, irgendwann wieder Feierabend zu haben, statt sieben Tage die Woche rund um die Uhr zu arbeiten. Bei Birte Vogels Worten, bald „erst mal die Füße hochzulegen“, nickt er bestätigend und aufmunternd. Und er lacht dabei mit einem breiten Grinsen. Birte Vogel auch.

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Hannover persönlich
Porträts
von Birte Vogel (Texte) & Dieter Sieg (Fotos)

Sachbuch
Gebunden mit Schutzumschlag
280 Seiten

Preis: 19,90 € (D)
ISBN 978-3-9814559-0-8
Seewind Verlag
Ab sofort im Handel erhältlich

Leseprobe

# | Julia Dombrowski am 10.12.11 | Druck
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Mittwoch, 09. März 2011

"Leipzig liest" ... mit Petra Busch

Leipzig liest ... mit Krimiautorin und Texttreff-Mitglied Petra Busch.

Petra Busch, für ihr Debüt "Schweig still, mein Kind" für den Friedrich-Glauser-Preis 2011 sowie das Bloody Cover 2011 nominiert, liest an drei Terminen – aus ihrem Roman und der neuen Anthologie "Mördchen fürs Örtchen. Kurzkrimis für Geschäftige":

Freitag, 18. März 2011
Solo-Lesung aus dem Roman "Schweig still, mein Kind" und der Anthologie "Mördchen fürs Örtchen"
Ort: Kulturcafé Knicklicht, Dresdner Str. 79, 04317 Leipzig, 0341/6993991
Beginn: 20.00 Uhr

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Samstag, 19. März 2011 (Kriminacht "Leseflut")
Petra Busch stellt die Anthologie "Mördchen fürs Örtchen" vor und liest daraus – zusammen mit den Mitautoren Amelie Kirsch (alias Texttreff-Mitglied Momo Evers) und Peter Godazgar.
Ort: Stadtbad, Eutritzscher Straße 21, 04105 Leipzig, 0341/9692919
Beginn: 19.30 Uhr
(außerdem lesen dort an dem Abend: Michaela Hammesfahr, Jochen Rausch, Petra Hammesfahr, Ralf Kramp, Ken Bruen)

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Sonntag, 20. März 2011
Solo-Lesung aus der Anthologie "Mördchen fürs Örtchen" auf der Leipziger Buchmesse
Ort: Messe Leipzig, Forum Halle 4, Stand E 101
Beginn: 11.00 Uhr

# | Andrea Groh am 09.03.11 | Druck
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Dienstag, 08. März 2011

"Leipzig liest" ... mit Lisa Graf-Riemann

Leipzig liest – und Texttreff-Mitglied Lisa Graf-Riemann liest aus ihren Krimis „Eine schöne Leich“ (2010) und „Donaugrab“ (März 2011).

KAOSkriminell
Mord und Totschlag in der alten Villa am Eisteich. An diesem Abend können Sie zu Mitwissern werden.

Mitwirkende: Lisa Graf-Riemann, Ella Theiss, Ursula Reinert, Regina Schleheck, Petra Tessendorf, Eva Almstädt, Mara Laue
Moderation: Ria Klug

... am 19. März 2011, 20:00 Uhr
Villa des KAOS-Kulturvereins,
Wasserstraße 18, 04177 Leipzig (Lindenau)
Straßenbahn: 3, 7, 8, 13, 15
Einlass ab 19.30 Uhr

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Ladies Crime Night
Zwölf mörderische Schwestern lesen im 6-Minuten-Takt – ein rasanter Ritt durch das Genre.

Mitwirkende: Lisa Graf-Riemann, Ella Theiss, Regine Kölpin, Heidi Ramlow, Ursula Reinert, Regina Schleheck, Amaryllis Sommerer, Sybille Baecker, Martina Arnold, Swenja Karsten
Moderation: Ria Klug, Christine Sylvester

... am 20. März 2011, 18.00 Uhr
RevueTheater Am Palmengarten,
Jahnallee 52, 04177 Leipzig (Lindenau)
Straßenbahn: 3, 7, 8, 13, 15
Eintritt: 5 Euro

# | Andrea Groh am 08.03.11 | Druck
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Mittwoch, 23. Februar 2011

Müttergefühle und Weicheier: Ulrike Hartmann in TV-Diskussion

Im Fernsehen, über das es sich immer gut meckern lässt, kommt auch mal was Interessantes. Zum Beispiel am kommenden Freitag, dem 25. Februar 2011. Da debattiert um 22 Uhr im SWR Fernsehen das "Nachtcafé" über die Frage, wie streng Eltern sein müssen oder sollen. "Generation Weichei – wie viel Disziplin ist richtig?", lautet der Titel der Sendung.

Zu den Gästen gehört – jetzt kommt's – Ulrike Hartmann aus den Reihen des Texttreffs. Sie hat, wie unlängst hier gebloggt, das Buch "Mutterschuldgefühle" verfasst, in dem sie gegen den Leistungsanspruch an Mütter zu Felde zieht.

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Weitere Gäste der Runde sind Ex-Internatsleiter Bernhard Bueb, die Mütter Dr. Astrid Nelke und Sabine Göwert, der Erziehungswissenschaftler Professor Peter Fauser und der Ex-Schüler Philip Blank. Der Moderator heißt Wieland Backes.

Unser Tipp: Unbedingt einschalten! – Oder etwas später die Sendung in der SWR Mediathek anschauen.

# | Gudrun Sonnenberg am 23.02.11 | Druck
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Petra A. Bauer im Radiointerview

Dieser Hinweis kommt kurz vor knapp, doch besser spät als nie: Petra A. Bauer aus dem Texttreff ist im Radio zu hören. Und zwar am Donnerstag morgen (24. Februar 2011) um 9 Uhr. Da geht es bei Radio Teddy um das Thema "Mütter zurück in den Beruf". Radio Teddy ist ein Berliner Kindersender, der vormittags eine Elternsendung hat. Petra A. Bauer ist eine Berliner Autorin, die Krimis schreibt, aber auch über berufstätige Mütter publiziert hat.

Wer das Radio-Teddy-Interview mit ihr nicht live zu hören schafft, kann auf Petra A. Bauers youtube-Kanal hören, was sie zu sagen hat.

# | Gudrun Sonnenberg am 23.02.11 | Druck
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Dienstag, 17. August 2010

Mord plus: ein Abend zum Lauschen, Schauen, Schaudern

Der 04. November steht in Stuttgart im Zeichen des Schauderns: Texttreff-Mitglied und Autorin Petra Busch veranstaltet gemeinsam mit dem Schauspieler Gerd Kessler eine Lesung der besonderen Art. Im Mittelpunkt steht ihr Psychokrimi „Schweig still, mein Kind“. Umrahmt von Bildern, ergänzt von Hintergrundinformationen über den Prozess des Schreibens und mit etwas Nervennahrung für die Zuhörer steht ein abwechslungsreicher Abend bevor: Im Schwarzwald wird eine Tote gefunden. Die Schwangere war gerade erst nach mehrjähriger Abwesenheit in ihr Dorf zurückgekehrt. Hauptkommissar Ehrenspiel beginnt zu ermitteln ...

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Petra Busch, geboren 1967 am Bodensee, arbeitet als freie Texterin und Journalistin für internationale Kunden aus Wissenschaft, Technik und Kultur. Ihr neuester Kurzthriller hat seinen Platz neben Sebastian Fitzek, Jilliane Hoffman, Michael Connelly, Val McDermid, Markus Heitz und andern in der Anthologie „PS: Ich töte dich“ gefunden.

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Ort: UNDER-COVER Krimi & Hörbuch, Nesenbachstraße 50, 70178 Stuttgart
Zeit: Donnerstag, 04.11.2010, 20:00 Uhr, Eintritt: 8 Euro
Voranmeldung erbeten, telefonisch unter 0711 - 234 99 43 oder per Email info@under-cover.de

# | Daniela Dreuth am 17.08.10 | Druck
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Samstag, 15. Mai 2010

Einmal im Jahr: der Texttreff im Wendland

Der Texttreff ist in erster Linie ein Forum im Internet, die Texttreff-Frauen begegnen sich jedoch durchaus auch 'in echt', beispielsweise bei Regionaltreffen. Außerdem gibt es zwei Termine im Jahr für größere Treffen. Der eine liegt im Herbst, in wechselnden Städten, teilnehmen kann, wer Zeit und Lust hat. An ein-zwei Tagen bietet sich die Gelegenheit, andere Texttreff-Mitglieder kennenzulernen, wiederzusehen, sich mit ihnen auszutauschen.

Der zweite Termin ist im Frühjahr, es handelt sich um ein Workshop-Wochenende im Wendland, in der Proitzer Mühle. Die Teilnehmerzahl hier ist begrenzt, die Plätze sind in der Regel innerhalb weniger Minuten vergeben. Warum das so ist, erzählt Texttreff-Mitglied und Autorin Nora Günther, die dieses Jahr dabei war.

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"Wenn 65 wortgewaltige Frauen ins beschauliche Wendland einfallen, wird es lustig, informativ und unvergesslich. Doch bevor frau das Texttreff-Jahrestreffen mit genialen Workshops und sogar Wellness in der Proitzer Mühle erleben kann, muss sie die Hürde der Anmeldung meistern – mit Startschuss und Passwort. Und nach wenigen Minuten ist alles vorbei, sind sämtliche Plätze gebucht für die Fortbildung in Sachen Marketing und Management, Schöpferkraft und Gestaltung, Entlastung und Erholung ...

Für mich als Newbie war alles neu und faszinierend. Das gemütliche Zimmer, die anregenden Gespräche mit so vielen fachkundigen Frauen, dazu der Workshop von Heide Liebmann über Verhandlungsspielräume, der von Sabine Faltmann über Nischenvermarktung, auch der von Tanja Finke-Schürmann über Marktforschung und nicht zuletzt der von Annette Lindstädt, die die Überlebensstrategien im Heimbüro erläuterte.

Natürlich hätte ich auch gern mit Petra Busch ausführlich über Krimis gefachsimpelt, mit Julia Dombrowski den inneren Buchhalter analysiert, von Petra Plaum gehört, wie Redaktionen zu begeistern sind und von Sabine Olschner Kreativitätstechniken gelernt und und und.

Aber alle mussten sich aus Zeitgründen für eine begrenzte Anzahl der Workshops entscheiden und sich den Rest der Neuigkeiten und Erfahrungsberichte abends in der urigen Gaststube erzählen lassen. Natürlich konnten wir uns – trotz Dauerregen – auch an der Natur erfreuen, die Stille bei Kräuterwanderungen und das reichhaltige Büffet in der Mühle genießen ... oder Kanons im Ballsaal schmettern und vieles mehr.

Schade, dass es schon vorbei ist. Immerhin habe ich mir den Termin für das nächste Wendlandtreffen bereits im Kalender markiert – und die Anmeldung werde ich garantiert nicht verpassen."

Nora Günther
Autorin
http://www.nora-g.de

# | Andrea Groh am 15.05.10 | Druck
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